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Milchbüchlirechnung - Genügend?

Eine Thema das vor allem Kleinunternehmen interessieren muss:

Der überarbeitete "32. Titel: Die Kaufmännische Buchführung und Rechnungslegung":
des Obligantionenrecht (OR) sagt folgendes aus:

Für Kleinstunternehmen besteht gemäss Art.957 Abs. 2 nOR die Möglichkeit,
«lediglich über die Einnahmen und Ausgaben sowie über die Vermögenslage»
Buch zu führen. Diese «Erleichterung» des neuen Rechnungslegungsrechts
tritt per 1.1.2013: Erster Einzelabschluss nach neuem Recht ist zwingend
per 31.12.2015 zu erstellen. Eine frühere Anwendung ist möglich.

Ist tatsächlich nun ein Kassabuchbzw. eine Einnahmen-/Ausgabenrechnung
für eine Buchführung genügend gemäss Gesetz (Obligationenrecht OR) und
für die Steuererkärung? Ist es tatsächlich in der Praxis eine Erleichterung?

Ob Schulung und Praxis, wir werden täglich mit dieser Meinung konfrontiert.

Für die Steuererklärung sind verschiedene zusätzliche Aufstellung zu machen,
dessen Bedürnise eine Einnahmen-/Ausgabenrechnung nicht entsprechen kann.
Dies ist kaum effizienter und von der ersparten Zeit wird nichts mehr übrig bleiben.

Lesen Sie dazu die Argumente des VEB (Fachverband für Fachleute und Experten im Rechnungswesen).

Diese Broschüre ist auch für Laien verständlich formuliert. Das Milchbüchlein.

Eine Gegenüberstellung der alten und neuen Gesetzesartikel finden Sie hier.

Besuchen Sie auch die Webseite des Fachverbandes.

veb.ch - grösster Schweizer Verband für Rechnungslegung, Controlling und Rechnungswesen. Seit 1936

Mehrswertsteuer

2011 - MWST Änderung MWST-Sätze per 01.01.2018

Diesen Mehrwertsteuersatz müssen Sie anwenden

Reguläre Steuersätze nach der Änderung.

Der Satz wird per 01.01.2018 um die befristete Zusatzfinanzierung für die IV reduziert
(-0.4 % beim Normalsatz) und neu mit einer Finanzierung für den Ausbau der Bahn-
infrastruktur belastet (+0.1 % beim Normalsatz).

Der Normalsatz somit 7.7 %. Der reduzierte Satz bleibt bei 2.5 % (0.1 % Aufhebung IV-Finanzierung und 0.1 % für FABI).

Der Sondersatz Beherbergung wird um 0.2 % vermindert und neu mit 0.1 % erhöht.
Der neue Satz ist somit 3.7 %.

Steuersatz Bis 31.12.2017 anzuwendender Satz Ab 01.01.2018 anzuwendender Satz
Normalsatz 8.00 % 7.70 %
Sondersatz für Beherbungsleistungen 3.80 % 3.70 %
Reduzierter Satz 2.50 % 2.50 %


Saldo- und Pauschalsteuersätze nach der Änderung


Die Eidgenössische Steuerverwaltung (ESTV) hat die Verordnung über die Höhe
der Saldosteuersätze nach Branchen und Tätigkeiten (SSS-Verordnung)angepasst.

Acht von zehn Sätzen fallen tiefer aus. Mit der neuen Verordnung reduzieren sich
die Saldosteuersätze(SSS) ab dem 1. Januar 2018. Der Anhang zur Verordnung regelt,
für welche Tätigkeiten welcher Saldo steuersatz gilt.

Für gewisse Tätigkeiten ist neu die Abrechnung per Saldosteuersatz zulässig.

Bis 31.12.2017 anzuwendender Satz Ab 01.01.2018 anzuwendender Satz
6.70 % 6.50 %
6.10 % 5.90 %
5.20 % 5.10 %
4.40 % 4.30 %
3.70 % 3.50 %
2.90 % 2.80 %
2.10 % 2.00 %
1.30 % 1.20 %
0.60 % keine Änderung
0.10 % keine Änderung


Wann ist welcher Satz anzuwenden?

Was muss bereits 2017 beachtet werden?

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ACHTUNG

Massgebend für den anzuwendenden Steuersatz ist der Zeitpunkt der Leistungserbringung.

Weder das Datum der Rechnungsstellung noch das Datum der Zahlung ist für den Steuersatz relevant.
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So müssen Sie bei Teilzahlungen, Vorauszahlungen, Abonnementen usw. fakturieren

Falls Ihr Unternehmen eine Leistung teilweise vor und teilweise nach der Steuersatzerhöhung erbringt, so ist der auf die Zeit nach dem 31. Dezember 2017 entfallende Teil der Leistung zu den neuen Sätzen steuerbar. Sie müssen also für Leistungen, die Ihr Unternehmen ab dem 1. Januar 2018 erbringen wird, die neuen Steuersätze fakturieren.

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ACHTUNG

Soweit Sie Leistungen, die in den beiden betroffenen Jahren 2017 und 2018 erbracht werden, nicht auseinanderhalten, ist die Gesamtleistung zum neuen Satz steuerbar.
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Rechnungsstellung bei Vorauszahlungen

Wissen Sie bei der Rechnungsstellung für eine Vorauszahlung schon, dass die Lieferung oder Dienstleistung ganz oder teilweise nach dem 31. Dezember 2017 erbracht wird, dann müssen Sie den auf die Zeit ab dem 1. Januar 2018 entfallende Teil der Leistung gesondert und zum neuen Satz aufführen. Selbstverständlich können Sie auch zwei verschiedene Rechnungen ausstellen.

Rechnungsstellung bei periodischen Leistungen und Abonnenten

Auch Abonnemente für Zeitungen, Zeitschriften und Beförderungsleistungen (z.B. Halbtax-, Generalabonnemente, Ski-Saisonabonnemente), ferner Service- und Wartungsverträge für Lifte, Haushaltmaschinen, Computersysteme und Ähnliches sind in der Regel im Voraus zu bezahlen.
Falls Ihr Unternehmen solche Leistungen anbietet, werden Sie mit grosser Wahrscheinlichkeit vom Fall betroffen sein, dass solche Abonnemente sich über den Jahreswechsel hin erstrecken. Ist dies der Fall, sollten Sie bei der Rechnungsstellung ab sofort eine Aufteilung des Entgelts «pro rata temporis» auf den alten und den neuen Steuersatz vornehmen.
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ACHTUNG

Eine Gesamtverrechnung mit dem alten Mehrwertsteuersatz über das Jahresende führt zu einer höheren nicht rückforderbaren Mehrwertsteuerbelastung.
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2018 - teilrevidertes MWST-Gesetz 01.01.2018

Die Teilrevision des Mehrwerrsteuergesetzes bringt für die Mehrzahl der inländischen
Unternehmen keine wesentlichen Änderungen.Durch den Abbau mehrwertsteuerbedingter Wettbewerbsnachteile soll aber die Situation der Schweizer Unternehmen indirekt verbessert werden:

Neu ist der weltweite Umsatz für die Begründung der Steuerpflicht massgebend.
Alle Unternehmen, die entweder in der Schweiz ansässig sind oder Leistungen
in der Schweiz erbringen und im In- und Ausland pro Jahr mindestens 100'000
Franken Umsatz aus nicht von der Steuer ausgenommenen Leistungen erzielen,
werden ab dem 1. Januar 2018 obligatorisch mehrwertsteuerpflichtig.

Ab 1. Januar 2019 wird neu in der Schweiz mehrwertsteuerpflichtig, wer für
mindestens 100'000 Franken pro Jahr von der Einfuhrsteuer befreite Klein-
sendungen (d.h. die Einfuhrsteuer beträgt nicht mehr als 5 Franken) vom Ausland
in die Schweiz sendet.

Überblick über eine Auswahl weiterer Änderungen:

Von der Steuer ausgenommene Leistungen können neu auch durch blosse Deklaration
in der MWST-Abrechnung freiwillig versteuert (Option) werden. Ein Hinweis auf die
MWST in der Rechnung ist nicht mehr zwingend nötig.

Für elektronische Zeitungen, Zeitschriften und Bücher gilt neu der reduzierte
Steuersatz.

Der fiktive Vorsteuerabzug ist neu auch beim Erwerb von Betriebsmitteln und
ungebrauchten Waren möglich.

Sammlerstücke wie Kunstgegenstände, Antiquitäten und dergleichen unterliegen
neu der Margenbesteuerung. Daher ist der fiktive Vorsteuerabzug aufdiesen
Gegenständen nicht mehr möglich.

Bezüglich der Lieferungen wird die Bezugsteuer neu nur noch auf Lieferungen
unbeweglicher Gegenstände angewendet.

Für die Steuerpflicht der Gemeinwesen ist neu nur noch die Umsatzgrenze von
100'000 Franken massgeblich.

Sämtliche Leistungen zwischen Gemeinwesen und den ausschliesslich von ihnen
gehalten oder gegründeten Organisationen sind neu von der Steuer ausgenommen.

Stiftungen und Vereine, zu denen eine besonders enge wirtschaftliche, vertrag-
liche oder personelle Beziehung besteht, gelten als eng verbundene Personen
und es kommt der Drittpreisvergleich zur Anwendung. Vorsorgeeinrichtungen gelten
nicht als eng verbundene Personen.

Mit Ausnahme der Versandhandelsregelung (Art. 7 Abs. 3 Bst. b revMWSTG) werden
das teilrevidierte MWSTG und die teilrevidierte Mehrwertsteuerverordnung am
1. Januar 2018 in Kraft treten. Die Eidgenössische Steuerverwaltung wird auch über
die wichtigsten Praxisänderungen informieren. Da der Zeitraum zwischen der Verab-
schiedung der Mehrwertsteuerverordnung und der Inkraftsetzung der Teilrevision sehr
kurz ist, werden die vollständigen überarbeiteten Publikationen erst im Laufe des
Jahres 2018 zur Verfügung stehen. Die Eidgenössische Steuerverwaltung wird aber mit
Hochdruck daran arbeiten, die an sie herangetragenen Anfragen so rasch wie möglich
zu beantworten.



 


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